Mit dem Motorrad durch Afrika
Eine Motorradreise durch Afrika bedarf selbstverständlich einer längeren Vorbereitungszeit – hier ist es zunächst völlig unerheblich, ob man Namibia, Südafrika oder andere Länder bereist. In erster Linie gilt es, sich mehrere Monate lang intensiv mit der politischen Lage auf dem Kontinent auseinanderzusetzen. So erfährt man, welches das politisch “ruhigste” Land zum Zeitpunkt der geplanten Reise sein könnte – hier empfiehlt es sich, dass Internetseiten aus dem Kontinent selbst bzw. Radiosender verfolgt werden, denn die gängigen deutschen Medien sind nicht wirklich für eine Motorradreise Afrika informativ und aktuell dienlich. Zweitens möge man sich in Deutschland selbst bereits mit sämtlichen Zollformalitäten ausstatten – in Afrika selbst werden bei den betreffenden Staaten bzw. Grenzübergängen teilweise weit höhere Bearbeitungsgebühren verlangt. Bestimmte Länder, wie z. B. Botswana, sind von Deutschen visafrei zu bereisen – auch für Motorradfahrer.
Sprache, Land und Leute – die Vorbereitung ist wichtig
Drittens gilt es, neben Englisch auch einen Grundwortschatz an Französisch und Afrikans anzulernen. Es kann Orte geben, an denen die Einheimischen nur eine dieser Sprachen – oder sogar gar keine hiervon – sprechen. Idealerweise plant man eine Motorradreise Afrika nach Vorabinformation durch Städte bzw. Regionen, in denen eine sprachliche Verständigung nahezu barrierefrei möglich ist. In Windhoek wird auch Deutsch gesprochen und verstanden – wie auch in bestimmten anderen Orten. Ein vierter wichtiger Punkt für die Vorabplanung einer Motorradreise Afrika ist es nun, innerhalb einiger Monate ein stabiles Netz an Bezugsadressen zu sichern. Dies ist im Online-Zeitalter der sozialen Medien und der Interessengruppen strategisch durchführbar; so ist z. B. bei einer Motorradpanne, bei Krankheit oder Erschöpfung gewährleistet, dass man für einige Tage oder Wochen eine positive und sichere Privatunterkunft aufsuchen kann. Dies natürlich nur zu einem Bruchteil von Hotelpreisen.
Tipps zum Mitnehmen
Die Motorradreise Afrika ist natürlich auch von der richtigen “Hardware” abhängig: Motorrad, Reifen, Kleidung – all dies sollte wind-, staub-, sand-, hitze- und kälteverträglich sein. Im Speziellen sind Erfahrungsberichte hier sinnvoll – so wiederholt man nicht selbst Fehler. Generell eignen sich Artikel aus der Armeeausrüstung – in diesem Rahmen erhält man die notwendigen warmen Schlafsäcke ebenso wie die Trinkschläuche.
Bildquelle: Hans-Jürgen Spengemann / pixelio.de






